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DETAIL DE L'ARTICLE

Juillet 1813

Cours d'eau:Rhin
Date:Le 12 / 7 / 1813
Localités touchées:Lichtenau
Causes:Inconnues -
Conséquences:Dommages environnementaux - Dommages fonctionnels - Dommages matériels -
Source 1:UIBEL Ludwig, "Die Hungerkrisen, ihre Ursachen und Folgen nach der Lichtenauer Pfarrchronik (1726-1830)", dans Die Ortenau, Vol. 74, 1994.
 "Eine Gefährdung der Äcker und Wiesen, die in allen Jahreszeiten drohte, war das Hochwasser. Im Winter und im Frühjahr konnte dieses noch nicht allzuviel Schaden anrichten, nicht einmal im Sommer, wenn das Hochwasser die Fluren nur wenige Tage überflutete. So geschah es im Juli 1813, daß das Hochwasser des Rheins die ganzen Felder zwischen Lichtenau und Grauelsbaum überschwemmte (die Au!), so daß das Wasser an manchen Stellen vier Schuh hoch stand. Pfarrer Schoch nutzte diese Gelegenheit, um zusammen mit Revierförster Götz und Apotheker Wagner von der Schwarzbachbrücke aus im Kahn nach Grauelsbaum zu fahren. Nur an hoch gelegenen Stellen schauten noch die Ähren des Getreides über den Wasserspiegel. In Grauelsbaum standen nur noch vier Häuser auf dem Trockenen. Bei den meisten lief das Wasser zu den Fenstern hinein. Die Leute hatten in Lichtenau Zuflucht gefunden. Das Hochwasser verschwand aber sehr schnell wieder. Es war beträchtlicher Schaden entstanden, der aber nicht so groß war, wie man befürchtet hatte. Die Regierung spendete den Grauelsbaumern Getreide und Kartoffeln."

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